Probleme mit dem Konzept der Liquid Democracy
Dominik | 9. Dezember 2009 | 18:03Vor allem von der Piratenpartei wird derzeit das Konzept der Liquid Democracy als Sonderform der direkten Demokratie vertreten. Die Piraten sehen darin offenbar eine Art Alleinstellungsmerkmal und die kollektive Entscheidungsform der Zukunft: Lobbyismus soll eingedämmt, der Bürger direkt in den Entscheidungsprozess einbezogen werden.
Die prinzipielle Idee ist die, dass man als Wähler entscheiden können soll, wer einen bei bestimmten Themen vertritt: Eine Partei, eine Privatperson oder man selbst. Das Konzept ist somit das genaue Gegenteil der “Politik aus einem Guss” und könnte wohl am besten als Patchwork-Demokratie bezeichnet werden.
Das Konzept hat einen nicht zu verleugnenden Charme – aber entscheidende, systematische Probleme. Lesen »











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